Tour 4: Gießen Stadtwerke - Runkel
Tourlänge ca.: 70 km
Tourverlauf:
Von Gießen, 2. Wehr nach Runkel, Slipanlage (Länge ca. 70 km)
1.Tag: Start in Gießen am 2. Wehr (Stadtwerke), Kanutour von Gießen nach Wetzlar mit anschließender Übernachtung
2.Tag: Kanutour von Wetzlar nach Leun, Übernachtung auf dem Zeltplatz „Schooleck“
3.Tag: Von „Schooleck“ bis Weilburg (Hotel) oder auf einen der Campingplätze Odersbach bzw. Gräveneck, Übernachtung auf dem Campingplatz Odersbach bzw. Gräveneck
4. Tag: Von Odersbach bzw. Gräveneck nach Runkel, Tourende an der Slipanlage Runkel
1. Tag
Die viertägige Kanutour führt Sie von der Justus-Liebig Stadt Gießen in die Stadt mit den 2 Burgen nach Runkel. Beginn ist am 2. Wehr in Gießen (Anreise bequem mit der Bahn, da Bahnhof fußläufig entfernt, oder per Auto, Parkplätze entlang der Straße oder bei den Stadtwerken vorhanden).
Eine ausführliche Einweisung zur Fahrtstrecke steht am Anfang der Tour. Oberhalb des 2. Wehres kann man sich an den Kanadier gewöhnen, bevor es über eine der beiden Bootsrutschen auf der 1. Tagesetappe geht. Bis Wetzlar hat man zwei davon, gefolgt von zwei Selbstbedienungsschleusen. Nach der zweiten Schleuse gelangt man nach etwa einem Kilometer zum Ausstieg Wetzlar–Fischerhütte. Der gleichnamige Campingplatz befindet sich in fußläufiger Entfernung direkt neben der Ausstiegsstelle.
Natürlich kann auch in einem Hotel, einer Pension oder der etwas abseits gelegenen Jugendherberge in der Hessentagsstadt 2012 geschlafen werden.
2. Tag
Hoffentlich gut gestärkt geht es gleich zu Beginn des zweiten Tages von der Ein- und Ausstiegsstelle Wetzlar–Fischerhütte an tief hängenden Erlen und Weiden vorbei durch die Altstadt von Wetzlar, Ausrichter des „Hessentags 2012“ vom 01. – 10. Juni 2012.
Das neu umgebaute erste Wehr kann gemütlich durchfahren werden (Bootsgasse), am zweiten Wehr kann man das Kanu über die dort angebrachte Rollenanlage über das Wehr befördern. Wer gerne die Stadt besichtigen, einen Kaffee trinken oder Souvenirs besorgen möchte, kann sein Boot zwischen den beiden Wehren am Rastplatz „Colchester – Anlage“ festmachen.
Direkt flussabwärts hinter dem Stadtgebiet der Goethestadt Wetzlar, nimmt die sonst so gemächlich fließende Lahn bis zur Altenberger Schleuse Geschwindigkeit auf, was durch die Einmündung der Dill auf der rechten Lahnseite noch verstärkt wird.
Bevor man den Abend bei einem gemütlichen Bier am Lagerfeuer ausklingen lassen kann wollen noch 2 Schleusen durchfahren werden (Oberbiel und Niederbiel). Etwa 2 km flussabwärts befindet sich auf der linken Lahnseite die Ausstiegsstelle des Zeltplatzes „Schooleck“ mit mehreren neu angelegten und bei jedem Wasserstand gut nutzbaren Anlegestellen.
3. Tag
Wenn man am dritten Tag mit dem Gezwitscher der Vögel und einer frischen Tasse heißen Kaffee geweckt und alle Sachen nach einem entspannten Frühstück wieder im Boot verstaut sind, kann man vom Zeltplatz „Schooleck“ in Richtung Weilburg aufbrechen.
Hat man die Gemarkung Leun verlassen, erwartet die Kanuten eine überaus abwechslungsreiche Uferstruktur. Neben bis ans Wasser ragenden alten Buchenwäldern gibt es in diesem strukturreichen Flussabschnitt der Lahn auch sehr viele Kiesbänke, die nicht betreten werden dürfen (Naturschutzgebiet). Im Bereich der Stadt Selters können in den neu angelegten Renaturierungsgebieten viele Vogelarten wie Graureiher, Seidenreiher, Eisvogel oder andere teilweise unter hohem Schutz stehende Arten vom Kanu aus beobachtet werden.
Wer möchte kann den in Selters liegenden Rastplatz (nicht bewirtet) ansteuern. Wer lieber den anderen Kanuten beim Schleusen beobachten und dabei ein Eis, einen Kuchen oder ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen möchte, wird an der Schleuse Löhnberg mit angrenzendem Biergarten und Imbiss bestens versorgt.
Das Etappenziel befindet sich bei einer Hotelübernachtung im Stadtgebiet von Weilburg (Slipanlage). Die drei möglichen Camping- bzw. Zeltplätze befinden sich alle flussabwärts nach Weilburg (Zeltplatz „Hauseley“, Campingplatz Odersbach oder Gräveneck). Wer auf einem der drei nächtigt, hat das Highlight der Lahn, den einzigen deutschen, 1847 fertiggestellten und etwa 200 m Schiffstunnel mit seiner ebenso einzigartigen Doppelkammerschleuse, noch vor sich. Für Hotel- und Pensionsgäste in Weilburg folgt diese bauliche Meisterleistung am letzten Tag der Tour.4. Tag
Am letzten Tag hält die Lahn neben ihren landschaftlichen Reizen, den Begegnungen mit zahlreichen fast handzahmen Stockenten und einigen Schleusen auch zahlreiche sehenswerte Bauwerke für Sie parat.
Vorbei an den an der Lahn gelegenen Städten Kirschhofen, Gräveneck und Fürfurt mit diversen Einkaufs- und Rastmöglichkeiten gelangt man mit seinem Kanu nach Aumenau. Im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus liegt die kleine Stadt Villmar mit ihrer einzigartigen Lahnbrücke aus Lahnmarmor. Etwa eine Stunde später erreicht man mit seinem orangenen Kanadier die Stadt Runkel. Über der Lahn thronen die Burgen Runkel sowie Schadeck. Es ist ein erhebender Moment, wenn man diesen Anblick vom Kanadier aus betrachten kann. Auf der rechten Seite befindet sich der Ausstieg an der Slipanlage Runkel.
Angebotspreise pro Person*
| ohne Übernachtung | mit Campingplatz-Übernachtung | |
|---|---|---|
| Erwachsene (ab 18 Jahre)* | 55,00 € | 100,00 € |
| Jugendliche (12 bis 17 Jahre)* | 50,00 € | 95,00 € |
| Kinder (bis 11 Jahre)* | 45,00 € | 90,00 € |
* Es handelt sich hierbei um ein Festpreissonderangebot, das nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar ist.
Impressionen der Tour 'Tour 4: Gießen Stadtwerke - Runkel'
Kontakt
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